The Gate: Ein vergessener Horrorfilm aus den 80ern, der an fremde Dinge erinnert

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Der jüngste Abschluss von „Stranger Things“ hat viele Zuschauer auf der Suche nach ähnlichem Nervenkitzel geweckt. Wenn Sie sich nach dieser nostalgischen Mischung aus übernatürlichem Horror und Coming-of-Age-Abenteuer sehnen, sind Sie bei The Gate genau richtig, einem skurrilen Horrorfilm aus dem Jahr 1987, der jetzt kostenlos auf Tubi gestreamt wird.

Eine bekannte Formel

The Gate weist auffallende Ähnlichkeiten mit dem Netflix-Hit auf: eine Gruppe einfallsreicher Kinder, ein Tor zu einer anderen Dimension, das sich in einem Vorstadthinterhof öffnet, und eine dämonische Bedrohung, die nur sie stoppen können. Die Ästhetik des Films, von der rot-auf-schwarzen Titelkarte bis hin zum historischen Setting, ruft bewusst die gleiche 80er-Jahre-Atmosphäre hervor, die „Stranger Things“ zu einem kulturellen Phänomen gemacht hat.

Die Handlung: Tor zur Hölle

Die Geschichte dreht sich um Glen, gespielt von einem jungen Stephen Dorff, der nach der Fällen eines Baumes ein mysteriöses Loch in seinem Hinterhof entdeckt. Als seine Eltern die Stadt verlassen, öffnen Glen und seine Freunde versehentlich ein Portal zur Hölle und lassen eine Horde Miniaturdämonen los und bringen Chaos in ihre Nachbarschaft. Was folgt, ist eine überraschend wirksame Mischung aus praktischen Effekten, jugendlichem Scherz und echtem Schrecken.

Warum das wichtig ist: Nostalgie und Einfluss

The Gate ist nicht nur ein vergessenes Relikt des 80er-Jahre-Horrors; Es ist ein Vorläufer vieler Elemente, die später Stranger Things definieren würden. Die Mischung des Films aus von Stephen King inspiriertem Grauen, Kindheitswundern und Anspielungen auf die Popkultur (Heavy-Metal-Texte und selbstgebaute Raketen gegen Dämonen) war ein Vorgeschmack auf die tonale Ausgewogenheit, die die Netflix-Serie so erfolgreich machte.

Das Erbe praktischer Effekte

Trotz seines Low-Budget-Ursprungs liefert The Gate dank seiner praktischen Effekte herausragende Momente. Der Film zeigt denkwürdige Szenen, wie winzige Dämonen, die aus einem größeren hervorbrechen, die selbst Spezialeffektlegende Ray Harryhausen beeindrucken würden. Die veralteten Bilder tragen zum Charme des Films bei und erzeugen ein einzigartiges Gefühl der Angst, das moderne CGI oft nur schwer reproduzieren kann.

Echoes of Hawkins

So wie der Hellfire Club in Hawkins, Indiana, den Demogorgon herausforderte, nutzen diese Kinder ihr Wissen und ihre Kreativität, um sich gegen die Mächte der Unterwelt zu wehren. „The Gate“ beweist, dass eine Mischung aus Horror und Fantasie, umgesetzt mit genug Herz und Fantasie, beim Publikum einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann.

The Gate ist vielleicht nicht so groß wie Stranger Things, bietet aber überraschend viel Unterhaltungswert. Für alle, die eine Portion 80er-Jahre-Nostalgie und eine Erinnerung an die Wurzeln des Genres suchen, ist dieser Kultklassiker ein Muss.