додому Neueste Nachrichten und Artikel Framework Desktop Review: Leistungsstark im Miniaturformat, begrenzt durch das Design

Framework Desktop Review: Leistungsstark im Miniaturformat, begrenzt durch das Design

Der Framework Desktop bietet überraschende Leistung in einem ungewöhnlich kleinen Paket, bleibt jedoch hinter dem vom Unternehmen erwarteten vollen Upgrade-Potenzial zurück. Sein 4,5-Liter-Formfaktor täuscht über seine Fähigkeiten hinweg und macht ihn zu einer überzeugenden Option für diejenigen, die Größe über ultimative Individualisierung legen.

Leistung und Fähigkeiten

Der Desktop verfügt über einen AMD Ryzen AI Max Plus 395-Prozessor, integrierte Grafik und bis zu 128 GB gemeinsamen Speicher. Diese Kombination führt zu beeindruckenden Benchmarks: Ein PCMark10-Score von 8.715 deutet darauf hin, dass er bei alltäglichen Aufgaben mit vielen High-End-Gaming-PCs mithalten kann. Die Single-Core-Leistung konkurriert mit aktuellen Intel-Chips, während die Multi-Core-Geschwindigkeit sogar einige Desktop-Konfigurationen übertrifft. Die integrierte Radeon 8060S GPU liegt zwischen einer mobilen Nvidia RTX 4060 und RTX 4070 und ist in der Lage, anspruchsvolle Spiele wie Shadow of the Tomb Raider in 1080p mit hohen Einstellungen (durchschnittlich 111 FPS) auszuführen.

Das System behält unter anhaltender Last eine konstante Leistung bei und seine Shared-Memory-Architektur bietet Vorteile bei KI-Workloads, da keine teuren dedizierten GPUs erforderlich sind. Trotz seiner kompakten Größe arbeitet der Desktop auch unter Belastung leise.

Die Kosten der Kompaktheit

Der Desktop von Framework beginnt bei 1.139 US-Dollar mit einem Ryzen AI Max 385 und 32 GB RAM. Ein Upgrade auf den getesteten Ryzen AI Max Plus 395 mit 64 GB erhöht den Preis auf 1.639 US-Dollar, während eine 128-GB-Konfiguration 2.459 US-Dollar erreicht. In diesen Preisen sind jedoch wesentliche Komponenten nicht enthalten : Speicher, ein Betriebssystem, der CPU-Lüfter, Erweiterungskarten, Frontplatten und sogar das Netzkabel sind separat erhältlich. Diese Zuschläge können die Endkosten schnell in die Höhe treiben. Eine voll ausgestattete Testkonfiguration kostet 2.039 US-Dollar, nachdem eine 1-TB-SSD, eine Windows-11-Lizenz, ein Noctua-Lüfter, eine durchsichtige Seitenwand und vordere I/O-Erweiterungskarten hinzugefügt wurden.

Das nackte Mainboard kostet 839 US-Dollar, was bedeutet, dass Gehäuse und Netzteil weitere 300 US-Dollar zum Systempreis beitragen.

Eingeschränkte Aufrüstbarkeit: Ein Kompromiss

Der Framework Desktop ist nicht so modular aufgebaut wie die Laptops des Unternehmens. Obwohl es über einen PCIe 4.0×4-Steckplatz und zwei M.2-Steckplätze verfügt, schränken sein beengter Innenraum und die begrenzte Luftzirkulation die Upgrade-Möglichkeiten ein. Die Außenseite aus Kunststoff fühlt sich billig an und die dekorativen Kacheln auf der Vorderseite beeinträchtigen die Kühlleistung.

Auch die I/O-Auswahl ist spärlich: zwei USB-3.2-Gen-2-Anschlüsse auf der Vorderseite, zwei 10-Gbit/s-USB-A-Anschlüsse und USB4-Anschlüsse auf der Rückseite, ein HDMI-2.1-Anschluss, zwei DisplayPort-2.1-Anschlüsse, eine Kopfhörerbuchse und ein 5-GbE-Ethernet-Anschluss. Das Minisforum AI

Fazit

Der Framework Desktop ist ein leistungsfähiger Mini-PC, der für seine Größe eine hervorragende Leistung bietet. Die begrenzte Aufrüstbarkeit und die hohen Einstiegskosten unter Berücksichtigung des notwendigen Zubehörs machen es jedoch zu einem Nischenprodukt. Obwohl es sowohl bei allgemeinen als auch bei KI-fokussierten Aufgaben eine gute Leistung erbringt, sollten potenzielle Käufer diese Kompromisse gegenüber Alternativen wie Mini-ITX-Builds oder anpassbareren Mini-PCs abwägen.

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