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Salesforce dominiert still und leise die Unternehmens-KI, während der Hype nachlässt

Während die Technologiebranche darüber debattiert, ob künstliche Intelligenz überbewertet wird, Salesforce hat in nur drei Monaten still und leise 6.000 Unternehmenskunden gewonnen, was eine wachsende Diskrepanz zwischen spekulativem KI-Enthusiasmus und realen Geschäftsauswirkungen zeigt. Dieses schnelle Wachstum, ein Anstieg von 48 %, unterstreicht einen entscheidenden Wandel: Unternehmen gehen über Experimente hinaus und setzen KI-Lösungen ein, die messbare Erträge liefern.

Der Aufstieg von Agentforce: Jenseits des Hype-Zyklus

Die Agentforce-Plattform von Salesforce bedient mittlerweile 18.500 Unternehmenskunden und verarbeitet monatlich über drei Billionen Token. Dies macht Salesforce zu einem wichtigen Verbraucher von KI-Rechnern im Bereich Unternehmenssoftware und übertrifft einen Großteil der öffentlichen Diskussion über KI-Blasen. Der Umsatz des Unternehmens mit Agentenprodukten liegt bei über 540 Millionen US-Dollar pro Jahr, eine Zahl, die das Narrativ in Frage stellt, dass KI-Investitionen nicht zu konkreten Geschäftsergebnissen führen.

Hier geht es nicht um auffällige Demos; Es geht darum, dass Unternehmen einen direkten finanziellen Nutzen daraus ziehen. Der zugrunde liegende Trend ist einfach: KI-Automatisierung wird für die betriebliche Effizienz unverzichtbar.

Das CIO-Gebot: Störungen vermeiden

Bei der Dringlichkeit, die die Einführung von KI in Unternehmen vorantreibt, geht es nicht nur um Innovation. es geht ums Überleben. CIOs stehen unter starkem Druck seitens der Vorstände, nicht durch KI-orientierte Wettbewerber gestört zu werden. Wie Dion Hinchcliffe von The Futurum Group es ausdrückt: „Ich habe noch nie einen so starken Fokus auf das Geschäft gesehen … die Vorstände sind direkt beteiligt und sagen, das sei existenziell für das Unternehmen.“

Dieser Druck schafft ein Paradoxon: Unternehmen wollen eine schnelle KI-Implementierung, erkennen aber die inhärenten Risiken autonomer Systeme. Ein KI-Agent, der in der Lage ist, Arbeitsabläufe unabhängig auszuführen, kann auch in großem Umfang Fehler machen oder von böswilligen Akteuren ausgenutzt werden.

Die Vertrauensschicht: Warum sich Unternehmens-KI unterscheidet

Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zwischen Verbraucher-KI und Unternehmens-KI ist Vertrauen. Der Aufbau produktionstauglicher Agenten-KI erfordert eine dedizierte Infrastruktur für Governance, Sicherheit, Tests und Orchestrierung – Ressourcen, die die meisten Unternehmen nicht unabhängig aufbauen können. Berichten zufolge beschäftigt Salesforce über 450 Ingenieure, die sich auf Agent-KI konzentrieren, während das durchschnittliche Unternehmensteam, das sich dieser Arbeit widmet, aus mehr als 200 Fachleuten besteht.

Diese Infrastruktur umfasst eine „Vertrauensschicht“ – ein System, das jede KI-Aktion auf Richtlinieneinhaltung, Datentoxizität und Sicherheitsverstöße überwacht und überprüft. Ohne diese Ebene wird die Bereitstellung von KI in großem Maßstab unerschwinglich riskant. Nur etwa die Hälfte der Agenten-KI-Plattformen umfasst eine Vertrauensüberprüfung zur Laufzeit, was den Ansatz von Salesforce zur Best Practice in der Branche macht.

Ergebnisse aus der Praxis: Engine und Williams-Sonoma sind führend

Engine, ein Startup für Geschäftsreisen, hat in nur 12 Tagen einen KI-Agenten bereitgestellt und jährlich 2 Millionen US-Dollar eingespart. Dabei ging es nicht um eine Personalreduzierung; Es ging darum, das Kundenerlebnis zu verbessern und zusätzliche Einstellungen zu vermeiden. Ava, der KI-Agent von Engine, verbesserte auch die Kundenzufriedenheitswerte von 3,7 auf 4,2 von 5.

Williams-Sonoma nutzt KI-Agenten, um den personalisierten Service der Mitarbeiter im Geschäft online zu reproduzieren. Ihr Agent Olive bietet seinen Kunden Lifestyle-Ratschläge, Kochtechniken und Produktempfehlungen. Das Unternehmen versucht nicht, KI als menschliche Interaktion zu tarnen, sondern konzentriert sich stattdessen auf die Aufrechterhaltung hoher Servicestandards.

Die drei Phasen der KI-Reife von Unternehmen

Salesforce identifiziert drei Stufen der KI-Reife:

  1. Einfache Beantwortung von Fragen: KI-Chatbots liefern genaue, kontextbezogene Antworten.
  2. Workflow-Ausführung: Agenten, die Aufgaben wie das Umbuchen von Flügen automatisieren.
  3. Proaktive Unterstützung: Agenten arbeiten autonom im Hintergrund, um Prozesse zu optimieren.

Die größte ungenutzte Chance liegt in der dritten Phase, in der KI nahtlos ohne menschliches Eingreifen funktioniert.

Letztendlich hängt der Erfolg von Unternehmens-KI davon ab, Vertrauen aufzubauen und einen greifbaren ROI zu liefern. Die Unternehmen, die Governance, Sicherheit und messbare Ergebnisse priorisieren, werden in dieser neuen Landschaft erfolgreich sein.

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