Der TCL PlayCube ist ein Neuzugang auf dem Markt für tragbare Projektoren und zeichnet sich durch sein unverwechselbares, vom Zauberwürfel inspiriertes Design aus. Dies dient nicht nur der Ästhetik; Der drehbare Formfaktor ermöglicht eine einfache Projektion nach oben und überwindet so eine häufige Einschränkung von Tischprojektoren. Ausgestattet mit einer 1080p-Auflösung, einer Laserlicht-Engine und Google TV-Integration bietet der PlayCube eine überzeugende Kombination aus Portabilität und Funktionalität. Sein 66-Wh-Akku verspricht eine Spielzeit von bis zu 3 Stunden – ein erheblicher Vorteil gegenüber einigen Mitbewerbern, die Schwierigkeiten haben, einen einzigen Film durchzuhalten.
Leistung und Bildqualität
Der PlayCube bietet für seine Klasse eine starke Leistung. Er erreicht eine Helligkeit von ca. 452–569 Lumen (je nach Genauigkeitsmodus), was im Bereich der tragbaren Projektoren konkurrenzfähig ist. Auch die Kontrastverhältnisse sind solide und liegen bei etwa 492:1, womit sie die Leistung von Modellen wie dem Anker Nebula Mars 3 Air leicht übertreffen. Der eingebaute 5-Watt-Lautsprecher sorgt für eine überraschend ordentliche Klangqualität, sodass es als eigenständiges Audiogerät nutzbar ist.
Das Wichtigste zum Mitnehmen : Helligkeit und Kontrast des PlayCube liegen über dem Durchschnitt für tragbare Projektoren, sodass er für schwach beleuchtete Umgebungen oder den Einsatz im Freien mit begrenztem Umgebungslicht geeignet ist.
Design und Benutzerfreundlichkeit
Das einzigartige Design des PlayCube ist sowohl funktional als auch optisch auffällig. Seine kastenförmige, leichte Form macht es leicht zu transportieren. Der drehbare Linsenmechanismus vereinfacht die Aufwärtsprojektion, ohne sich stark auf die Trapezkorrektur verlassen zu müssen. Allerdings fehlt dem Projektor der für seine Größe und Preisklasse typische optische Zoom oder Lens-Shift.
Konnektivität : Das Gerät verfügt über einen HDMI-Eingang, zwei USB-Anschlüsse (einen A- und einen C-Anschluss zum Aufladen), eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse und WLAN zum Streamen.
Software und Akkulaufzeit
Der PlayCube basiert auf Google TV und bietet nahtlosen Zugriff auf die wichtigsten Streaming-Dienste. Der interne Akku ermöglicht eine Wiedergabedauer von ca. 3 Stunden, wobei das Aufladen über USB-C für zusätzlichen Komfort sorgt. Es wurden jedoch einige Softwarefehler gemeldet, darunter ein überempfindlicher Augensensor, der selbst bei Bildschirmreflexionen Warnungen auslöst. Es gibt auch Probleme damit, dass die automatische Trapezkorrektur nicht ordnungsgemäß deaktiviert wird, was leicht ärgerlich sein kann.
Wichtiger Hinweis : Der Projektor wechselt nach dem Herunterfahren in den Standby-Modus, der interne Lüfter läuft jedoch zeitweise weiter, was möglicherweise die Batterielebensdauer verkürzt. Benutzer müssen den Netzschalter gedrückt halten, um das Gerät vollständig auszuschalten.
Vergleich zum Anker Nebula Mars 3 Air
Der Anker Nebula Mars 3 Air ist der Hauptkonkurrent des PlayCube. Beide Modelle bieten eine 1080p-Auflösung, Akkubetrieb und eine angemessene Helligkeit. Allerdings ist der Anker günstiger (ca. 150 US-Dollar weniger zum UVP), aber der TCL ist heller, hat einen besseren Klang, einen größeren Akku und kann über USB-C aufgeladen werden.
Das Fazit : Der PlayCube bietet eine überragende Helligkeit und Klangqualität, aber sein höherer Preis rechtfertigt möglicherweise nicht den Aufpreis für alle Benutzer. Wenn das Budget im Vordergrund steht, bleibt der Anker Mars 3 Air eine starke Alternative.
Endgültiges Urteil
Der TCL PlayCube ist ein ausgereifter tragbarer Projektor, der innovatives Design mit solider Leistung kombiniert. Der Preis ist zwar höher als bei der Konkurrenz, aber die zusätzliche Helligkeit, Klangqualität und USB-C-Aufladung machen es zu einem lohnenden Upgrade für Benutzer, die ein erstklassiges tragbares Seherlebnis suchen. Bei den Softwarefehlern handelt es sich um kleinere Unannehmlichkeiten, die hoffentlich in zukünftigen Updates behoben werden.
