YouTubes neue KI-Labels (und warum sie wahrscheinlich nicht viel erreichen werden)

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YouTube verändert das Spiel erneut. Oder es zumindest so tun. Die Plattform aktualisiert ihr KI-Offenlegungssystem. Große Worte. Kleine Ergebnisse. Sie haben ein neues automatisches Erkennungstool. Tech-Unternehmen lieben diese „Provenienz“-Diskussion. Es klingt ernst.

Vorher? Die Ersteller mussten fotorealistische KI-Inhalte selbst taggen. Überspringen Sie es. Du hast einen Streik bekommen. Markiere es. Das Etikett wurde in der Beschreibung versteckt. Begraben. Jetzt. Das Label wird der Spitze gerecht. Direkt daneben der Titel. Sichtbar. Es sitzt auch in der Ecke für Shorts. Sie können es nicht verpassen, wenn es da ist.

Automatische Erkennung? Ja. Endlich. YouTube hat im Jahr 2024 mit der Einführung von Labels begonnen. Bisher wurde noch nie danach gesucht. Wenn Sie das Markieren vergessen, findet der Algorithmus Sie möglicherweise.

„Es ist wichtig zu beachten, dass eine Kennzeichnung weder die Empfehlungen noch die Monetarisierungsberechtigung ändert.“

Das ist der Dreh. Das Ziel? Transparenz. Einfacher Zugang zu Fakten. Angeblich.

Das „Slop“-Problem

Die Leute hassen den KI-Schlamm. Millionen Videos bereits gelöscht. Kanäle gelöscht. CEO Neil Mohan nennt die Eindämmung dieses „Abschwungs“ eine Priorität. Er muss.

Kinder. Ach, die Kinder. Befürworter schreien. Gefährliche animierte KI-Inhalte überschwemmen die Feeds. Im April ging ein Brief raus. An Mohan und Sundar Pichai. Die Botschaft war klar: KI auf YouTube Kids verbieten. Beschriften Sie alles. Geben Sie den Eltern die Kontrolle.

YouTube sagte, dass sie daran arbeiten.

Der große Haken

Hier ist die Wendung. Die neuen Etiketten? Nur für Haupt-YouTube. Nicht YouTube Kids. Warum? Das Unternehmen gibt an, dass sein aktuelles System nicht in den Bereich „Kinder“ passt. Keine Beschreibungen zu Kindervideos. Macht Sinn, wenn Sie es verstecken möchten.

Und der automatische Detektor? Es werden nur „fotorealistische“ Inhalte gesucht.

Echt aussehende Menschen? Überprüfen.
Animierte Charaktere? Fräulein.
Stilisiertes Video? Fräulein.

Wenn es sich bei Ihrem KI-Avatar also eindeutig um einen Cartoon handelt, sind Sie aus der Klemme geraten. Kein Etikett. Keine Warnung.

Ist das ein echter Fortschritt? Vielleicht. Es ist auf jeden Fall praktisch. Aber tun wir nicht so, als ob wir das KI-Chaos-Problem lösen würden, wenn die Hälfte der Inhalte direkt im Netz landet. 🕸️

Das System ist live. Die Filter sind schmal. Und der Slop kommt weiter.