Die VAE liegen auf Platz 17 von 89 Volkswirtschaften. Für den QS World Future Skills Index 27 ist es der beste Standort im Nahen Osten und Nordafrika. Die Punktzahl beträgt 86,5. Diese Zahl ist wichtig, weil sie zeigt, wo die Region bei der Vorbereitung der Arbeitnehmer auf die Wirtschaft von morgen steht.
Die Vereinigten Arabischen Emirate waren sowohl bei der Abstimmung der Qualifikationen als auch bei der akademischen Bereitschaft an der Spitze der MENA-Region und übertrafen den regionalen Median deutlich.
Dabei geht es nicht nur um akademische Statistiken. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind mit einem Wert von 83,8 führend bei der Kompetenzausrichtung. Vergleichen Sie das mit dem MENA-Median von 40,3, und die Lücke ist offensichtlich. Auch die akademische Bereitschaft ist mit 85,0 regional führend.
Aber die wahre Geschichte liegt woanders. Bei der wirtschaftlichen Transformation liegt das Land weltweit an dritter Stelle. Dieser Wert liegt bei 98,9. Nur China und Taiwan schneiden besser ab. Es ist von Bedeutung, der einzige MENA-Eintrag in den weltweiten Top Ten für diesen Indikator zu sein.
Warum der Wirtschaftswert der VAE wichtig ist
Die Lücke zwischen dem Score für wirtschaftliche Transformation und dem Score für die Ausrichtung der Kompetenzen verrät Ihnen etwas Wichtiges über den lokalen Arbeitsmarkt. Das Wachstum erfolgt schneller als das lokale Angebot an berufsbereiten Absolventen.
Dieses Missverhältnis besteht weltweit. Es ist an Stellen besonders scharf, an denen es mit künstlicher Intelligenz große Sprünge macht. Die VAE haben darauf reagiert, indem sie globale Talente angezogen haben. Es ist ein Magnet für KI-Experten aus dem Ausland. Diese Mischung aus ausländischem und einheimischem Fachwissen treibt das schnell wachsende Ökosystem an.
Vergleich mit anderen MENA-Ländern
Als zweithöchster Torschütze der Region folgte Saudi-Arabien. Weltweit belegt es den 34. Platz. Der Wert liegt bei 72,1.
Der Bericht nennt Saudi-Arabien eine „überkonvertierende Wirtschaft“. Das bedeutet, dass das Land eine schwächere akademische Basis in stärkere wirtschaftliche Ergebnisse umwandelt. Dies geschieht durch die Industriepolitik. Es integriert ausländische Talente. Der Schwerpunkt liegt auf dem Technologietransfer.
Das Königreich geht an Öl und Gas vorbei. Die dortigen Universitäten nutzen ihre Forschungsstärken. Sie bauen Vorteile auf in:
– Erneuerbare Energien
– Bergbau
– Weltraumtechnologie
– Kernenergie
Israel belegt mit einem Wert von 80,4 den 23. Platz. Damit liegt es in der Region an zweiter Stelle. Die fünf größten arabischen Volkswirtschaften sind der Reihe nach die Vereinigten Arabischen Emirate, Israel, Saudi-Arabien, Ägypten und Jordanien.
Was treibt diese Rankings an?
Der Index untersucht, wie gut Bildungssysteme künftigen wirtschaftlichen Anforderungen gerecht werden. Es wägt die Ausrichtung der Fähigkeiten genau ab. Dies misst, wie genau die akademischen Ergebnisse mit den Bedürfnissen der Industrie übereinstimmen.
Die akademische Bereitschaft ist eine weitere wichtige Kennzahl. Es beurteilt die Bereitschaft der Studierenden für eine höhere Arbeitsleistung. Die Punktzahl der VAE liegt hier nahe an der Indiens. Indien führte Südasien mit einem Ergebnis von 86,7 an.
Spezialisierung scheint größer zu sein als Skalierung. Kleinere Volkswirtschaften wie Singapur und die Niederlande rangieren weit oben. Sie beweisen, dass man keine große Bevölkerung braucht, um in bestimmten Bereichen die Führung zu übernehmen.
Die globale Landschaft zukünftiger Fähigkeiten
Weltweit führen die USA die Liste an. Die Punktzahl beträgt 99,2. Australien liegt bei 97,5. Das Vereinigte Königreich liegt bei 96,5. Deutschland komplettiert die Top 4 mit 95,5. Kanada liegt mit 93,7 an fünfter Stelle.
Aber das globale Bild ist fragmentiert. KI vergrößert die Kluft. Es stört nicht alle gleichermaßen. Aus den Daten zu 89 Volkswirtschaften ergeben sich fünf Schlüsselmuster.
Erstens bestehen weiterhin Qualifikationsdefizite, auch wenn einige Länder sie schließen. Hier hilft eine gezielte Politik. Zweitens kommt es auf den Jobmix an. Volkswirtschaften, die KI nutzen, um menschliche Arbeit zu ergänzen, anstatt sie zu automatisieren, werden wahrscheinlich länger wettbewerbsfähig bleiben.
Drittens sind Universitäten allein kein Wachstumsmotor. Eine Koordination zwischen Hochschulbildung, Industrie und Regierung ist erforderlich. Ohne sie bleiben starke akademische Institutionen brach.
Viertens schreitet die Hochschulbildung zu langsam voran. Der Wandel am Arbeitsplatz geht schneller als Lehrplanänderungen. Arbeitgeber sind frustriert.
Schließlich siegt die Spezialisierung. Sie müssen nicht der Größte sein, um am besten vorbereitet zu sein. Sie müssen sich nur an den Anforderungen der zukünftigen Wirtschaft orientieren.
Die VAE sind führend, weil sie diesen Bedarf erkennen. Es füllt seine Pipeline mit globalen Talenten und fördert gleichzeitig die lokale Bildung. Das Ergebnis ist eine starke Position bei den Kennzahlen, die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit definieren. Ob es diesen Vorsprung behaupten kann, während andere Regionen aufholen, ist eine andere Frage.
































